Computerviren gibt es schon fast so lange wie Computer, aber heutzutage sind die Bedrohungen vielfältig. Malware, die das Auftauchen von Werbung auf Ihrem Bildschirm verursacht, ist die geringste Sorge: Kriminelle sind bestrebt, Ihr Bargeld und Ihre persönlichen Daten zu stehlen, und sie entwickeln immer ausgefeiltere Methoden, um genau dies zu erreichen.

Um dem entgegenzuwirken, hat sich auch die Sicherheitssoftware weiterentwickelt, und obwohl Sie immer noch reine Antiviren-Apps erhalten können, sind Sicherheitssuiten im Jahr 2019 wohl die bessere Wahl für alle.

Sicherheits-Suite gegen Antivirus

Eine Sicherheitssuite bietet eine viel breitere Auswahl an Funktionen und Tools als grundlegende Antivirenprogramme. Dies kann einen Passwort-Manager, eine Firewall, eine Sicherungslösung und sogar einen VPN-Dienst umfassen. Einige Anbieter bieten kostenlose Browsererweiterungen an, um Sie vor schädlichen Websites zu warnen und Sie zu benachrichtigen, wenn Updates verfügbar sind, um Ihre Apps und Treiber auf dem neuesten Stand zu halten.

Sogar Antivirus – die Kernsoftware, die verhindert, dass Ihr Gerät von Malware infiziert wird – leistet heutzutage mehr. Zumindest sollte es verhindern, dass Spyware, Viren und andere Formen von Malware in Ihr System eindringen, geschweige denn, dass sie sich selbst installieren und Schaden anrichten.

Früher überprüfte Antivirensoftware Dateien anhand einer bekannten Liste von Schadprogrammen, um zu ermitteln, ob es sich um eine bösartige oder eine saubere handelt. Aber jetzt verwenden viele Unternehmen KI und maschinelles Lernen, um das Verhalten zu überwachen und zu erkennen, wenn etwas nicht richtig aussieht. Dies kann bedeuten, dass Bedrohungen, die nicht in Dateien eingehen, weiterhin geschützt werden können, z. B. Angriffe auf den Arbeitsspeicher Ihres Computers auf nicht autorisierte Anfragen zur Verwendung der Kamera Ihres Geräts.

Der Ransomware-Schutz ist eine weitere Funktion, auf die Sie achten sollten: Er schützt Ihre wichtigen Dateien vor Verschlüsselung und unzugänglichem Zugriff, bis Sie das Lösegeld bezahlen.

Wenn Sie nur grundlegende Antivirenprogramme auf Ihrem Laptop und PC ausführen, sollten Sie genau prüfen, wie viel Schutz Sie erhalten, und ein Upgrade auf eine vollständige Sicherheitssuite in Betracht ziehen, die bessere Sicherheits- und Datenschutzfunktionen bietet.

Entmystifizierung der Sicherheitssprache

Das Problem mit der Sicherheitssoftware ist, dass zu viel Fachjargon vorhanden ist. Wir haben uns bereits mit Ransomware befasst, aber was ist eine Firewall oder ein VPN? Ist Spyware dasselbe wie Antivirus? Schauen wir uns einmal genauer an, was das alles bedeutet.

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Malware: Ein umfassender Begriff für Software, die böswillig ist oder Ihrem Computer oder Gerät Schaden zufügt, um sie zu deaktivieren oder für illegale Zwecke zu entführen.

Spyware: Dies ist der Begriff für schädliche Software, die speziell auf Ihre persönlichen Informationen und andere Daten abzielt. Es neigt dazu, sich im Hintergrund zu verstecken, damit Sie es nicht bemerken. Sie können Ihre Online-Aktivitäten nachverfolgen und protokollieren, was Sie gerade eingeben, um Informationen wie Ihren Namen, Ihre Adresse, finanzielle Details, Anmeldungen und mehr zu sammeln.

Firewall: Software, bei der es sich im Wesentlichen um eine Reihe von Regeln handelt, die bestimmen, ob Daten in ein Netzwerk gelangen oder dieses verlassen können. Ihr Breitbandrouter verfügt ebenso wie Windows über eine Firewall. Vereinfacht ausgedrückt besteht ihr Ziel darin, böswillige Daten herauszufiltern und zu verhindern, dass Ihre Geräte gehackt werden. Ihr Schutz wird jedoch durch die festgelegten Regeln bestimmt.

VPN: Ein VPN (Virtual Private Network) verschlüsselt die Verbindung zwischen Ihrem Computer und einem VPN-Server im Internet. Dies dient sowohl der Sicherheit als auch der Privatsphäre.

Passwortmanager: Eine App, die Anmeldedaten sicher speichert und diese normalerweise automatisch eingibt, wenn Sie eine App starten oder eine Website besuchen, für die die Anmeldung bereits gespeichert ist. Dies bedeutet, dass Sie sich nicht merken müssen, welche E-Mail-Adresse und welches Passwort Sie für eine bestimmte Website verwendet haben. Sie können auch mehrere komplexe Passwörter verwenden und für viele Websites nicht dasselbe.

Spam-Blocker: Ein Filtersystem, das verhindert, dass Spam-Mails in Ihren Posteingang gelangen. Es ist in der Regel weniger als 100 Prozent effektiv, aber Sie können es „trainieren“, indem Sie ihm mitteilen, welche Nachrichten Sie als Spam betrachten.

Wie vermeide ich Viren?

Der offensichtliche Weg besteht darin, sicherzustellen, dass Sie eine gute Sicherheitssuite installiert haben und sich automatisch aktualisieren können.

Betrüger wissen jedoch, dass Sie das einfachere Ziel sind, und versuchen, Sie zur Übergabe Ihrer Anmeldedaten und anderer Informationen zu verleiten, anstatt komplexe Malware zu entwickeln.

Achten Sie also auf die Links, auf die Sie in E-Mails klicken, und überprüfen Sie, ob es sich bei einer Website um einen echten Artikel handelt, bevor Sie Ihre E-Mail-Adresse und Ihr Kennwort eingeben.

Die besten E-Mail-Dienste (aber auch einige Sicherheitssuiten) filtern Spam-E-Mails heraus, sodass Sie sie nie sehen. Für den Fall, dass Sie aus dem Netz rutschen, sind hier die Nachrichten, auf die Sie achten sollten:

  • Diejenigen, die Ihnen mitteilen, dass ein Konto gesperrt oder gesperrt wurde, müssen sich anmelden, um dieses Problem zu beheben
  • Dass Ihnen eine Steuerrückerstattung fällig ist und Sie Ihre Bankverbindung angeben müssen
  • Dass Sie einen Preis gewonnen haben, an dem Sie noch nie teilgenommen oder eine Lotterie gewonnen haben, aber noch nie ein Ticket gekauft haben
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Achten Sie beim Suchen oder Surfen im Internet darauf, dass Sie dies überprüfen, bevor Sie auf Links klicken. Erneut warnt Sie eine gute Sicherheitssoftware, wenn Sie eine Website aufrufen, die als unsicher gemeldet wurde.

Hinweis: „Norton LifeLock ist die Consumer Division von Symantec“