Könnte ein Tidal Buyout in Sicht sein? Vielleicht laut Bloomberg. Das Outlet berichtet, dass Square, das Zahlungsunternehmen des Twitter-Mitbegründers und CEO Jack Dorsey, eine mögliche Akquisition mit Jay-Z, dem Rapper und Unternehmer, der Tidal Anfang 2015 gekauft hat, besprochen hat.

Bloomberg zitiert eine unbenannte Quelle und hat betont, dass ein Deal nicht garantiert werden kann. Trotzdem ist der Bericht faszinierend. Tidal ist ein direkter Konkurrent von Spotify, Apple Music, YouTube Music und Amazon Music Unlimited. Es wurde 2014 gestartet und dann unter der Leitung von Jay-Z mit einer Reihe prominenter Unterstützer wie Daft Punk, Jack White und Kanye West neu gestartet. Das Unternehmen hat versucht, sich mit hochkarätigen Exklusivprodukten wie Rhiannas 2016er Album abzuheben ANTI und The Carters Alles ist Liebe. Viele dieser Deals sind jedoch vorbei. Kanye ist zum Beispiel nicht mehr mit Tidal verheiratet. Sogar Jay-Zs einst exklusive Diskografie ist jetzt in anderen Streaming-Streaming-Diensten verfügbar.

Gezeiten haben noch einige Vorteile. Benutzer können für einen HiFi-Tarif bezahlen, der Streaming-Optionen freischaltet – HiFi und Master (2304-9216 Kbit / s) -, die eine höhere Qualität aufweisen als alles, was Apple und Spotify anbieten. (Amazon hat jedoch einen gleichwertigen Dienst namens Amazon Music HD.) Es ist jedoch nicht klar, ob das gelegentliche exklusive und qualitativ hochwertigere Streaming ausreicht. Die Abonnentenzahlen von Tidal sind ein Rätsel und lassen viele glauben, dass sie hinter Spotify und Apple Music zurückbleiben. Bereits im Jahr 2018 norwegische Zeitung Dagens Næringsliv berichtete, dass das Unternehmen die Zahlen für einige seiner größten Alben vortäuschte. Dies führte zu einer Untersuchung, die im vergangenen Juni vom norwegischen Berufungsausschuss des Obersten Gerichtshofs genehmigt wurde.

Square schneidet mittlerweile enorm gut ab. Das Unternehmen gewann zunächst mit seinen quadratischen Kartenlesern an Fahrt, die kleine Händler über eine 3,5-mm-Kopfhörerbuchse mit ihrem Telefon oder Tablet verbinden konnten. Das Unternehmen hat sich inzwischen zu einer Vielzahl lukrativer Händlerservices entwickelt und eine verbraucherorientierte Smartphone-App namens Cash App für den Geldtransfer, den Kauf von Aktien und andere bankbezogene Aufgaben eingeführt. Die Anwendung hat sich bei jungen Erwachsenen als beliebt erwiesen, und die Cash App hat sich durch das Sponsoring der Esportorganisation 100 Thieves an dieses Image angelehnt. Ein Musik-Streaming-Dienst ist daher möglicherweise nicht die seltsamste Anschaffung, wenn Square diese jüngere Nutzerbasis weiter pflegen möchte.

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