James Doohans „Scotty“ ist mit seiner (falschen) schottischen Note eine der am häufigsten zitierten Figuren aus Star Trek. Es scheint nun, dass der kanadische Schauspieler ein letztes Wort erhielt, da sein sterbender Wunsch, seine Asche an Bord der Internationalen Raumstation zu haben, laut einem Bericht in der EU möglicherweise heimlich erfüllt wurde London Times.

Doohans Asche schaffte es 2008 an Bord des dritten Fluges einer SpaceX Falcon 1-Rakete fast in die Umlaufbahn, erreichte jedoch nicht die Umlaufbahn. Die NASA lehnte daraufhin eine Anfrage von Doohans Familie ab, seine Asche an Bord der ISS zu bringen, aber sie gaben nicht auf. Doohans Sohn Chris soll den Spieleentwickler Richard Garriott – einen der ersten privaten „Weltraumtouristen“, der zur Raumstation reiste – gefragt haben, ob er die Asche seines Vaters mitbringen könne.

Garriott zahlte im Oktober 2008 30 Millionen US-Dollar für den Flug zur ISS, als eine Firma namens Space Adventures Tickets an Privatpersonen verkaufte. Er war bereits in Kasachstan unter Quarantäne, sagte aber dem jüngeren Doohan, wenn er ihm die Asche schicken könnte, würde er sie an Bord bringen. Nachdem sie angekommen waren, laminierte er die Asche in drei Fotos von Doohan und schmuggelte sie in seine Flugdatendatei, sagte Garriott dem Mal.

Hier ist die laminierte Karte, die @RichardGarriott mir gegeben hat. #startrek @NASAJPL #nasa

– Chris Doohan (@ChrisDoohan), 26. Dezember 2020

Eine gab er Chris Doohan und eine andere ist längst in der Erdatmosphäre verbrannt, nachdem er sie aus einer Luftschleuse in den Weltraum schweben ließ. Garriott hat jedoch den dritten unter dem Boden des Columbus-Moduls der Raumstation zwischengespeichert, während er an Bord war. Er untermauerte dies mit einem Foto und einem Video, das an Bord der ISS aufgenommen wurde und in dem er Doohan ehrte, ohne die Asche zu erwähnen.

Garriott erzählte dem Mal dass „genug Zeit vergangen ist“, dass er nun die Geschichte diskutieren könnte, da die NASA zweifellos die Stirn gerunzelt hätte, eingeäscherte menschliche Überreste an Bord der ISS zu bringen. Trotzdem hat Garriott bereits 2018 über die Asche gesprochen.

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