Das neueste Robotervakuum von Neato, der Neato D10, verwendet LIDAR-basierte Technologie und einen HEPA-Filter, der praktisch 100 Prozent aller Allergene erfasst. Es bietet eine Laufzeit von 150 Minuten, angeblich die breiteste Bürste und den größten Schmutzbehälter auf dem Markt sowie eine neue und verbesserte MyNeato-App.

Das LIDAR-basierte System macht den Neato D10 bis zu 30 Prozent schneller als Konkurrenten mit kamerabasierter Navigation. Wie bei den Vorgängermodellen von Neato ermöglicht die D-Form, dass das Vakuum Kanten und Ecken erreicht. Dadurch bietet der D10 bis zu 70 Prozent mehr Abdeckung als seine abgerundeten Konkurrenten.

Dank der aktualisierten App können Benutzer ihren Neato D10 in nur sechs Schritten einrichten. Wie versprochen funktionieren Neato-Staubsauger jetzt mit Siri Shortcuts sowie Alexa und Google Assistant. Sie können bis zu drei Grundrisse zuordnen, die „Zonenreinigung“ festlegen, Reinigungszusammenfassungen abrufen, Turbo- und Öko-Modi auswählen und Fernstart und -planung verwenden.

Neato stellte heute auf der IFA 2020 in Berlin den Neato D10 sowie leicht gepaarte Neato D9- und Neato D8-Modelle vor. Der Neato D9 und der Neato D8 verwenden die LaserSmart-Kartentechnologie des Unternehmens und haben kürzere Laufzeiten als der D10, 120 Minuten bzw. 90 Minuten.

Die neue Produktlinie soll im Herbst in Nordamerika, Europa und Japan eintreffen, die Preisgestaltung hat das Unternehmen jedoch noch nicht bekannt gegeben. Als Referenz kostete der vorhandene Botvac D7 Connected 800 US-Dollar. Damit liegt Neatos Roboterstaubsauger im Bereich des iRobot Roomba i7 +, der ursprünglich für 1.000 US-Dollar verkauft wurde, jetzt aber für 700 US-Dollar erhältlich ist.

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